Rottweiler Krankheiten


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Wann sollte man mit dem Rottweiler zum Arzt gehen?


Neben den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, der Entwurmung und Impfung, kann der Rottweiler auch aus anderen Gründen zum Arzt müssen.

Der Hund sollte immer dann umgehend bei einem Tierarzt vorgestellt werden, wenn er sich eine Verletzung zugezogen hat.

Auch wenn diese klein und nicht bedrohlich erscheinen. Denn selbst anfangs unbedeutende Kratzer oder Schnitte können dazu führen, dass eine lebensbedrohliche Infektion auftritt.

Natürlich gehört der Rottweiler auch dann in Behandlung, wenn er Krankheitszeichen zeigt. Dazu gehören:

  • anhaltender Durchfall und Erbrechen
  • eitriger Ausfluss
  • Fieber
  • ungewöhnliche Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Schwäche
  • Schmerzen, die sich durch Schonhaltung, Humpeln oder Aggression äußern
  • großer Durst
  • Unruhe
  • Entzündungen
  • Verdickungen unter der Haut
  • Starkes Speicheln
  • Auffälliges Kratzen
  • Anhaltendes Schütteln des Kopfes
  • Zuckungen
Wann muss der Rottweiler zum Arzt?
Bei andauernder Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit muss der Rottweiler zum Arzt.

Treten diese Symptome nicht auf, hat der Hund aber etwas potenziell Gefährliches aufgenommen, wie beispielsweise Plastik, Splitter von Holz oder Glas und weitere Fremdkörper, muss er ebenfalls schnellstmöglich einem Tierarzt vorgestellt werden.

Tipp: Generell sollte der Rottweiler immer dann in die Tierarztpraxis gebracht werden, wenn der Verdacht auf eine Krankheit oder Verletzung besteht. Je schneller eine eventuell notwendige Behandlung eingeleitet wird, desto besser sind die Heilungschancen. Und umso kleiner bleiben auch die Kosten.

Typische Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Durchfall

Durchfall gehört zu den häufigsten Krankheiten und Symptomen. Dabei sind einige Rottweiler anfälliger als andere.

Die typischen Ursachen für Durchfall sind:

Ursache von Durchfall bei Rottweiler
Häufig sind Giarden die Ursache für Durchfall bei Rottweiler.

Seltener kann Durchfall bei Rottweilern auf chronische Erkrankungen zurückzuführen sein.

Die Art der Behandlung richtet sich nach der Schwere des Durchfalls und seiner Ursache. Tritt er nur für wenige Stunden auf, reicht es meist vollkommen aus dem Hund zunächst lediglich Wasser oder sehr dünnen, lauwarmen Tee anzubieten.

Dieses Vorgehen verhindert zum einen das Austrocknen und hungert den Darm zum anderen aus. Danach sollte kohlehydratreiche Kost zubereitet werden. Empfehlenswert ist Reis, der mit wenig gekochtem Hühnchenfleisch und Karotten vermengt wird. Sobald sich der Stuhl wieder verfestigt, kann langsam die normale Fütterung aufgenommen werden.

Anders verhält es sich, wenn der Durchfall über mehrere Stunden hinweg anhält, blutig ist, von Fieber oder Erbrechen begleitet wird. Oder aber ein Welpe oder älterer Hund betroffen ist. Dann sollte wiederum umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser wird zunächst der Ursache auf den Grund gehen, dem Hund verlorene Flüssigkeit zuführen. Und, je nach Auslöser, weitere Mittel verabreichen.

Typische Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Erbrechen

Rottweiler Erbrechen
Der Ursache von Erbrechen muss auf den Grund gegangen werden wenn dies länger anhält.

Das Erbrechen ist auf die gleichen Ursachen wie Durchfall zurückzuführen und kann mit den gleichen Mitteln behandelt werden. Einzige Ausnahme bildet hier das Erbrechen während Autofahrten. Dabei handelt es sich um die Reisekrankheit, der mit natürlichen Mitteln – wie beispielsweise Nux Vomica – behandelt werden kann.

Typische Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Ohrenentzündungen

Ohrenentzündungen Rottweiler
Ohrenentzündungen sind beim Rottweiler wegen den herabhängenden Ohren manchmal ein Problem.

Als Hund mit herabhängenden Ohren, ist der Rottweiler prädestiniert für Ohrenentzündungen.

Die Ursachen hierfür sind vielfältig:

  • Parasiten, wie beispielsweise Milben
  • Fremdkörper
  • Übermäßige Bildung von Ohrenschmalz
  • Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze

Die Ohrenentzündungen machen sich durch anhaltendes Kratzen, Schütteln und Reiben der Ohren an Gegenständen bemerkbar. Treten diese auf, gehört der Rottweiler sofort zum Tierarzt. Denn nur dieser kann durch entsprechende Instrumente und Tests die Ursache feststellen. Zur Therapie gehören wahlweise die Entfernung des Fremdkörpers, Reinigung des Ohres und das Verabreichen eines entsprechenden Mittels.

 

Welches sind die typischen Erb-Krankheiten bei Rottweilern?

Zu den häufigsten vererbten Krankheiten bei Rottweilern gehören:

  • Typische Erbkrankheiten beim Rottweiler
    Was sind die typischen Erbkrankheiten beim Rottweiler?

    Herzvenenverengung – Diese äußert sich durch Herzgeräusche, Kurzatmigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und blasses oder sogar bläuliches Zahnfleisch.

  • Kreuzbandabriss – Bei diesem tritt Lahmheit oder Humpeln in den Hinterläufen auf. Vor allem zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr tritt der Kreuzbandabriss auf.
  • Die Degenerative Rückenmarkentzündung macht sich nur selten durch Lahmheiten bemerkbar, dafür aber durch eine ungewöhnliche Schonhaltung, stockendes Laufen und Berührungsempfindlichkeit im Bereich des Rückens.
  • Ellbogengelenksdysplasie (ED) – Diese wird durch plötzliche Lahmheit in den vorderen Gliedmaßen angezeigt.
  • Die Schilddrüsenunterfunktion ist schwierig festzustellen, da sie zahlreiche und diffuse Symptome aufweist. Dazu gehören Haarverlust, eine Neigung zu Entzündungen, ein erhöhtes Wärmebedürfnis und gesteigerter Appetit.
  • Die Hüftgelenkdysplasie (HD) geht mit großen Schmerzen einher und kann ebenso bei jungen, wie bei älteren Rottweilern auftreten. Frühzeitig entdeckt kann durch Ernährung und Bewegungstherapie entgegengewirkt werden. Später sind Schmerzmittel und in vielen Fällen Operationen notwendig, um die Fehlstellung der Hüftgelenke zu beheben und die Lebensqualität wieder zu erhöhen.
  • Osteochondrose – Hierbei handelt es sich um eine Störung bei der Umwandlung von Knorpel in Knochen. Gerade jüngere Rottweiler sind häufig betroffen. Weil Knorpel weniger gut versorgt wird, zeigen sich Lahmheit und Schmerzen.

Der erste und wichtigste Schritt um die genannten Erbkrankheiten zu vermeiden ist es, einen seriösen Züchter aufzusuchen. Beide Elterntiere sollten nachweislich frei von den genannten Krankheiten sein. Dann ist auch das Risiko für den eigenen Hund geringer. Rassespezifische Untersuchungen, die gezielt auf die typischen Erkrankungen hin ausgerichtet sind, sind ein weiterer wichtiger Schritt.

Dazu sollte der Rottweiler artgerecht ernährt und bewegt werden. Denn auch diese Faktoren spielen bei der Vorbeugung eine Rolle. Gänzlich vermeiden lassen sich die erwähnten Krankheiten aber nicht in jedem Fall. Schon bevor ein Rottweiler ins Haus kommt, sollten sich künftige Halter daher über die möglichen Kosten und den Aufwand im Klaren sein.

Tipps für ein gesundes Hundeleben!

Gesunder Rottweiler mit Kleinkind
Gesunder Rottweiler mit Kleinkind
  1. Gesunde Ernährung
  2. Viel Bewegung und Auslauf
  3. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Entwurmungen und Impfungen, helfen Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
  4. Oberflächenuntersuchung: Veränderte Stellen auf der Haut, äußerliche Parasiten und Verletzungen fallen auf, wenn die Haut während der Fellpflege untersucht wird. Wer hierbei gleich Zahnfleisch und Ohren mituntersucht, entdeckt Probleme schneller.
  5. Wiederholte Symptome ernst nehmen: Treten die gleichen Symptome oder Krankheiten wiederholt auf, sollte beim Tierarzt oder in einer Tierklinik der Ursache mit umfassenden Tests auf den Grund gegangen werden. Auf lange Sicht erspart das viel Leid und auch Kosten.

Mehr Tipps dazu: Rottweiler Lebenserwartung und Dauer

Die Hausapotheke für den Rottweiler

Erste Hilfe Set für den Rottweiler
Erste Hilfe Set für den Rottweiler. Eine Notapotheke sollte in keinem Hundehaushalt fehlen.

Hundehalter sollten für den Notfall stets eine Hausapotheke parat haben. Diese kann als Basis-Set fertig erworben werden, sollte aber unbedingt auf die Größe des Rottweilers abgestimmt sein.

Auf diese Weise lässt sich bei akuten Zuständen Erste Hilfe leisten und schon vor dem Tierarztbesuch Linderung verschaffen.

In sie gehören:

  • Fieberthermometer
  • Breite Binden aus Mull und selbstklebend
  • Sterile Gaze
  • Hautdesinfektionsmittel
  • Wundspüllösung
  • Blutstillwatte, wie beispielsweise Gelaspon
  • gut klebendes Pflaster
  • Verbandschere
  • Wundcreme, wie Bepanthen oder eine antiseptische Salbe
  • Pinzette
  • Zeckenzange oder -karte Jetzt Zeckenschlinge auf Amazon.de kaufen
  • Maulkorb
  • Handschuhe
  • Großes Handtuch oder Tragegurt
  • Wärmedecke
  • Rescue-Tropfen für Hunde

War Ihr Rottweiler schon mal ernsthaft krank? Welche typische Rottweiler Krankheiten haben Sie schon erlebt? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

5 Gedanken zu „Rottweiler Krankheiten

  1. Mein erster Rüde hatte im Alter von 6 Jahren Kreuzbandriss an den Hinterbeinen (erst links dann rechts ). Meine Hündin hatte mit der rechten Vorderpfote Probleme (Elle uns Speiche
    unterschiedlich schnell gewachsen ). Meine zweite Hündin hat gerade ihren Kampf gegen einen bösartigen Milztumor verloren .Wir haben alle drei Hunde operieren lassen .Meine ersten zwei haben die Op”s gut überstanden und hatten noch viele gute Jahre ( 11 und 12 ).Der Milztumor wurde nur per Zufall entdeckt .Wir hatten ihre Schwäche und Lustlosigkeit aufs Alter geschoben.Da unsere Hündin auch gerade eine Läufigkeit hinter sich hatte und aus dem Gesäuge Sekret austrat vermuteten wir eine Scheinträchtigkeit .Erst beim Ultraschall wurde der Tumor gefunden .Er hatte schon in die Leber gestreut .Die Op war vergebens.Meine nächsten
    Hunde bekommen ab einem gewissen Alter einen Vorsorgeultraschall.Diese Milztumore sind bei unseren großen Hunden gar nicht so selten .Aber wenn man nicht direkt betroffen ist weiß man das kaum.

  2. Meine Rottweilerhündin ist nun ein Jahr Sie hat öfters ein klebriges Auge wie gelben Schleim da ihr das untere Augenlied eingerollt ist oder eingewachsen hat da jemand ein guten Tip der helfen kann.

  3. Unsere Rottweilerhündin ist jetzt 11 Jahre alt. Im Frühjahr mussten einige Gesäugetumore entfernt werden. Diese waren zum Glück gutartig. Lt. TierArzt ist sie auf einem Auge fast blind. Sie ist noch sehr temperamentvoll allerdings genügen ihr Spaziergängen unter einer Stunde.Trotz ihres Alters ist sie noch sehr fit und war nie krank.Sie ist nicht sterilisiert und hatte nie einen Wurf. Wir hoffen, dass sie uns noch eine Weile so gesund begleiten wird!

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