Rottweiler Hundetraining, Erziehung
Der Besuch einer Hundeschule ist für die Erziehung des Rottweilers wichtig.

Die Erziehung des Rottweilers

Als Halters eines Rottweilers sollte Dir bewusst sein, dass die Erziehung Deines Hundes einen wichtigen Grundpfeiler für sein Leben darstellt.

Nur wenn Hund und Hundehalter eine vertrauensvolle Beziehung miteinander haben, funktioniert die Beziehung zwischen Rottweiler und Mensch.

Aufgrund seines muskulösen Körpers, aber auch seiner Instinkte, die er nicht ablegen kann, ist es wichtig, dass er auf das Wort seines Besitzers hört und dementsprechend reagiert.

Es liegt in der Hand des Menschen, die positiven Eigenschaften des Rottweilers  durch eine gute Erziehung zu fördern.

Nach dem Kauf des Welpen

Rottweiler Erziehung Welpen
Du kannst mit der Erziehung des Welpen schon beim Rottweiler Züchter beginnen.

Bevor Du Deinen Welpen beim Züchter abholst, wirst Du ihn sicher im Vorfeld einige Male besucht haben, um Euch gegenseitig kennenzulernen. In dieser Phase ist es günstig, einen passenden Namen für den kleinen Racker zu finden. So kann er bereits vom Züchter aber auch von Dir direkt angesprochen werden. Das erste Kennenlernen beginnt: Dein Hund lernt Deine Stimme von anderen zu unterscheiden und gewöhnt sich langsam an seinen Namen.

Wenn Du ihn dann mit nach Hause nimmst, ist es für den kleinen Hund angenehm, eine bereits vertraute Stimme und seinen Namen zu hören. Hier beginnt schon die erste Phase der Erziehung: Dein Rottweiler hört auf seinen Namen und Deine Stimme.

Wer bin ich? – Der Rottweiler lernt seinen Namen

Doch natürlich kannst Du dem Rotti auch nach dem Einzug noch problemlos seinen neuen Rufnamen beibringen.

Was erwartest Du dabei vom Hund?

Die meisten Halter nutzen den Namen des Hundes als Aufmerksamkeitssignal. Der Vierbeiner soll sich also seinem Besitzer zuwenden und auf weitere Kommandos warten. Einige möchten hingegen, dass der Rufname dafür sorgt, dass der Rottweiler angelaufen kommt. Für Letzteres gibt es aber eigentlich das Kommando „Hier“ oder „Komm“.

Bei der nachfolgenden Trainingsmethode geht es demnach mehr darum, die Aufmerksamkeit zu erlangen.

Folgende Situationen kannst Du dafür nutzen:

Trainiere zunächst in einer Umgebung mit wenig Ablenkung. Dein Rotti sollte nicht schlafen oder gerade mit etwas anderem intensiv beschäftigt sein.

  • Besonders aufmerksam ist er vermutlich morgens, wenn es Futter gibt. Doch ehe Du den vollen Napf vor ihm abstellst, sprich den Welpen mit Namen an. Zum Beispiel „Rex, jetzt gibts Fresschen!“. Dann darf er den Futternapf leeren.
  • Möchtest Du Spazierengehen, nimm die Leine und rufe „Rex, Gassizeit!“ oder Ähnliches.
  • Ist es Zeit fürs Training oder eine Spieleinheit, gehst Du ebenso vor.
  • Liebt Dein Rotti die wohltuende Fellpflege, sprich ihn auch vor und während der Beautyroutine mit Namen an.
  • Freut sich Dein Welpe auf Besucher oder spielt gern mit anderen Hunden, gilt selbiges.

Schon bald wird die Verknüpfung entstehen, dass es lohnenswert ist, sich Herrchen oder Frauchen zuzuwenden, wenn der eigene Name ertönt. Schließlich passiert anschließend immer etwas Spannendes oder Erfreuliches.

Natürlich kannst Du Deinen Welpen auch einfach mal so rufen, ohne dass etwas Besonderes ansteht. Sieht er zu Dir, bekommt er eine kleine Belohnung. Leckerlis können in solchen Situationen gut als positiver Verstärker eingesetzt werden. Aber auch Streicheleinheiten oder ein kleines Spiel funktionieren.

Schwierigkeitsgrad steigern

Es ist leicht, die Aufmerksamkeit des Hundes in reizarmer Umgebung zu erlangen. Doch wie sieht es im Garten aus, beim Gassigehen, in einer belebten Gegend oder in einer Menschenmenge? Hier sollte langsam der Schwierigkeitsgrad gesteigert werden.

Wichtig wäre auch, den Rottweiler immer wieder zu belohnen und das Leckerli nur sehr langsam auszuschleichen. Auch später sollte der Hund immer mal wieder einen Happen bekommen, wenn er brav auf seinen Namen gehört hat.


Die ersten Wochen und Monate

Als kleiner Welpe ist der Rottweiler in den ersten Lebensmonaten noch sehr verspielt. Daher sollte ihm das passende Spielzeug zur Verfügung gestellt werden. Seile mit Knoten oder weiche Bälle eignen sich hier wunderbar. Lass ihn aber nicht allein mit seinen Spielzeugen.

Verbringe viel Zeit mit Deinem Rottweiler. Es gibt genügend Spiele, die Ihr im Haus aber auch während des Auslaufes zusammen spielen könnt. Hier gibst Du Deinem Hund bereits die ersten Kommandos, wie: „Sitz!“ oder „­Platz!“. Reagiert er richtig, bekommt er als Belohnung zum Beispiel ein Leckerli oder darf an seinem Seil ziehen. Wichtig sind in den ersten Wochen zwei Punkte:

  • Schimpfe nicht mit dem Hund / schon gar keine Schläge!
  • Gib ihm eine kleine Belohnung, nachdem er richtig reagiert hat

Von klein auf an lernen

Rottweiler Erziehung
Das erste Jahr ist für die Rottweiler Erziehung entscheidend! Geduld, Ausdauer und Konsequenz sind dabei wichtige Helfer!

Soll der Hund zum Beispiel nicht das Sofa zu seinem Schlafplatz auswählen, ist es wichtig, dass Du ihm dies von Anfang an klarmachst. Ein kurzes „Nein!“ oder „Runter!“ hilft dem Hund, zu verstehen, dass dies nicht sein Platz ist.

Du  musst ihm jetzt natürlich verständlich machen, dass er in seinem eigenen Hundekorb Platz nehmen soll. So zeigst Du dem jungen Rottweiler seinen Platz und führst ihn dorthin.

Auf keinen Fall solltest Du ihn mit einem Leckerli locken! Die Belohnung gibt es erst, NACHDEM der Hund richtig reagiert hat. Andernfalls könnte es passieren, dass Dein Hund im späteren Alter nur dann reagiert, wenn er seine Belohnung schon vorher bekommt. Du bist der Hundehalter und Dein Hund muss zu jedem Zeitpunkt auf Dich hören und nicht etwa umgekehrt.


Klare Linien im Zusammenleben mit dem Rottweiler

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Auch wenn der Hund in den ersten Wochen und Monaten so niedlich ist – der Rottweiler wächst zu einem stattlichen Hund heran.

Darf er als kleiner Welpe mit in das Bett, wird er sich dieses Recht auch als ausgewachsener Hund holen. Als Hundehalter muss Dir zu jedem Zeitpunkt klar sein, dass ein Hund nicht denkt wie ein Mensch.

Er folgt seinen Instinkten und reagiert entsprechend seinem Charakter. Es ist also wichtig, ihm bereits als Welpen Grenzen aufzuzeigen. Dabei ist das wichtigste die Konsequenz Deines Handelns!

Die richtige Tierliebe besteht darin, sich viel Zeit bei Auslauf und Spiel für ihn zu nehmen. Nachdem er sich im Freien austoben durfte, fühlt sich der Rottweiler innerlich ausgeglichen und wird bereitwillig auf seinen Platz gehen. Es geht also vor allem auch darum, die Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit und dem Bewegungsdrang nachzukommen.

Wie wird mein Rottweiler stubenrein?

Rottweiler Welpen stubenrein bekommen
Damit der Rottweiler Welpe stubenrein wird, musst Du ihm genügend Gelegenheit bieten seine Notdurft draußen zu entrichten.

Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Gib Deinem kleinen Welpen mehrmals täglich die Möglichkeit, seine Blase zu entleeren.

Gleichzeitig musst Du wissen, dass der kleine Hund vor 10 Wochen seinen Darm noch nicht kontrollieren kann. Sollte er also eine Ecke für sein Bedürfnis ausgewählt haben, zeige unmissverständlich mit einem „Pfui!“ im scharfen Ton, dass dies nicht erwünscht ist.

Auch hier gilt: Keine Schläge für den Hund! Er wird daraus nichts lernen, im Gegenteil. Er bekommt Angst und kann später eventuell aggressiv reagieren – nur um sich vor dem Schlag zu schützen!

Dass Dein Hund seine Notdurft verrichten möchte, erkennst Du sehr leicht daran, dass er nervös wird und sich schnüffelnd solange durch den Raum schiebt, bis er einen geeigneten Platz gefunden hat. Wenn Du dieses Verhalten beobachtest, solltest Du zügig mit ihm hinausgehen, wo er sich entleeren kann. Auf diese Art wird er Dir auch in Zukunft zeigen, dass er sein Geschäft machen möchte.


Welpen Erziehung: Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. Plus Junghund-Training vom 5. bis 12. Monat

Buch Welpen Erziehung
Kaufempfehlung für neue Welpenbesitzer.

Ein Muss für jeden neuen Welpen Besitzer:
8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findest Du wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
Welpensprache verstehen lernen.

Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung „Platz“ lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung „Sitz“ vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man „fertig“ ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan, welcher als Vorlage für Deine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst: im Buch steht alles drin, was Du im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen musst.

Absolute Kauf-Empfehlung für neue Hundebesitzer!

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Den Hund allein zu Haus lassen

Rottweiler Erziehung macht Spaß
Die Rottweiler Erziehung macht nicht nur dem Hund Spaß.

Nicht nur der Rottweiler, auch jeder Hund einer anderen Rasse wird sich als junges Tier furchtbar einsam fühlen, wenn er für mehrere Stunden allein gelassen wird.

Er hat sich gerade von der Mutter und den Geschwistern getrennt. Viele neue Eindrücke prallen auf ihn ein. Wie jedes Tier sehnt er sich nach Geborgenheit, die jetzt vom neuen Besitzer kommen sollte.

Daher sollte der Termin für einen Welpenkauf gut überlegt sein. Wenn Du beruflich im Stress oder viel unterwegs bist, ist es besser, einen anderen Zeitpunkt zu wählen.

Im Grunde ist es ideal, wenn der junge Rottweiler in den ersten Wochen und Monaten gar nicht allein gelassen wird. Über mehrere Stunden kann es passieren, dass er sich allein eine Beschäftigung sucht und Schuhe anknabbert, das Sofa ruiniert und seine Notdurft verrichtet.

Dies wird ein weiteres Mal vor Freude (!) geschehen, sobald Du zur Tür herein kommst. Es liegt in Deiner Hand, dem Hund gerade in den ersten Wochen Geborgenheit und Liebe zu geben anstatt mit Abwesenheit zu glänzen.

Hilfe bei der Erziehung des Rottweilers holen – die Hundeschule

Rottweiler in der Hundeschule
Gerade wegen der Größe des Hundes ist der Besuch einer Hundeschule für den Rottweiler SEHR zu empfehlen!

Wenn Du noch nicht viele oder gar keine Erfahrungen bei der Erziehung eines Hundes gemacht hast, lohnt es sich in jedem Falle, eine Hundeschule zu besuchen. Hier lernt nicht nur der Hund das richtige Verhalten – hier wird vor allem darauf geachtet, dass Du als Hundebesitzer das „Rudel“ (aus der Sicht des Hundes) anführen und er sich innerhalb dessen unterordnen muss.

Dies wird er auch bereitwillig tun, solange ihm die entsprechenden Signale dafür gegeben werden. Der Besuch einer Hundeschule dauert nur solange, bis Du und Dein Rottweiler zu einer funktionierenden Einheit verschmolzen seid.

Und da der junge Hund, beginnend im Alter von 8 Wochen am besten zu sozialisieren ist, ist dieser frühe Zeitpunkt gut gewählt. Ein weiterer Vorteil einer Hundeschule ist das große Areal, das sie bietet. Hier können die Hunde rennen, laufen und sich auch Herausforderungen stellen.

Hundeschule für Rottweiler
Die Hundeschule ist für Rottweiler absolute Pflicht!

Du kannst also einen Besuch auch zu späteren Zeitpunkten einplanen. Die spielerische Art entspricht dem Jagdverhalten des Hundes und fördert sein inneres Gleichgewicht.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Rottweiler-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch bist Du blitzschnell in der Lage, Deinem Rottweiler ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten kannst Du immer und überall mit dem Rottweiler clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

Mehr Infos zur Clicker-Box auf Amazon.de

Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining beantwortet.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

clicker-box
Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, weil man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Welche Kommandos sollte mein Rottweiler können?

Die Basiskommandos sollte jeder Rottweiler beherrschen. Sie sorgen für mehr Sicherheit und eine gute und verständliche Kommunikation zwischen Hund und Halter. Rottis, welche die Befehle ihrer Besitzer zuverlässig ausführen, dürfen zudem mehr Freiheiten genießen. Zum Beispiel kann ein Hund, der nicht abrufbar ist, keinen Freilauf bekommen.

Zu den wichtigsten Kommandos gehören:

  • Sitz
  • Platz
  • Bleib
  • Aus
  • Nein
  • Komm / Hier

Für das Training der Basics eignen sich besonders leckere Belohnungshappen, die es sonst vielleicht nicht gibt. Mini Käsewürfel beispielsweise oder etwas Leberwurst. So hast Du die Aufmerksamkeit Deines Rottis sicher und die Übungen gehen leicht von der Hand. Du kannst natürlich auch ein tolles Spielzeug verwenden oder etwas anderes, dass Deinen Hund motiviert.

Sitz

Die meisten Hundebesitzer starten mit dem Kommando „Sitz“. Es ist denkbar einfach zu vermitteln und führt schnell zu Erfolgserlebnissen.

Zeige Deinem Vierbeiner eine Leckerei oder ein Spielzeug, indem Du Dich genau vor ihn stellst. Gehe nun näher an ihn heran und führe die Hand mit dem interessanten Gegenstand auf seinen Kopf zu und darüber hinweg.

In den meisten Fällen wird der Hund versuchen, das Leckerli nicht aus den Augen zu lassen. Entweder legt der Vierbeiner nun den Rückwärtsgang ein (In diesem Fall gilt: Alles auf Anfang) oder er setzt sich hin.

Genau in dem Moment, wo sein Hinterteil den Boden berührt, gibst Du das Kommando „Sitz“. Es wird gelobt und Du überreichst das Leckerli oder Spielzeug.

Platz

Dieses Kommando kann oft gut vermittelt werden, wenn „Sitz“ bereits tadellos klappt. Bringe den Rottweiler also zunächst in eine sitzende Position. Anschließend hälst Du ihm eine herrlich riechende Leckerei direkt vor die Nase. Hast Du seine volle Aufmerksamkeit, senke die Hand zu Boden. Im Idealfall wird die Nase des Rottis weiterhin an Deiner Hand kleben. Unten angekommen, ziehst Du die hohle Hand mit dem Leckerbissen sofort vom Hund weg. Geht alles gut, macht sich Dein Rottweiler nun lang und legt sich hin. Tadaaa! Du gibst das Kommando „Platz“, wenn er richtig auf dem Boden aufliegt und öffnest die Hand, damit der Vierbeiner an die ersehnte Belohnung kommt.
Einige Hunde legen sich allerdings nicht hin, sondern stehen auf und gehen der Hand nach. Ist dies der Fall, probiere es erneut und bringe Deinen Rotti wieder in die Ausgangsposition.

Bleib

Ein überaus wichtiges Kommando. Dein Hund soll lernen zu warten. Egal, ob Du gerade einfach nur neben ihm stehst oder außer Sichtweite bist. Er muss so lange ausharren, bis Du einen Auflösebefehl gibst.

Um dies zu üben, ist es im Endeffekt nicht wichtig, ob Dein Rottweiler steht, sitzt oder im Platz liegt. Viele bevorzugen jedoch letztere Position. Baue also auf das zuvor erlernte Kommando auf und bringe den Hund in eine liegende Position. Sage nun laut „Bleib“, warte einen kurzen Augenblick und belohne den Hund, wenn er sich nicht vom Fleck gerührt hat. Dies wird mehrfach wiederholt und die Zeitspanne bis zur Belohnung langsam ausgedehnt.

Nun soll der Hund lernen, dass dieses Kommando ebenfalls auf Distanz gilt. Dies muss schrittweise aufgebaut werden. Nach dem Befehl „Bleib“ gehst Du also ein paar Schritte weg, wartest und belohnst natürlich, wenn Dein Rotti stillgehalten hat. Entferne Dich dabei immer weiter und in unterschiedliche Richtungen. Am Ende sollte der Rottweiler auch dann noch warten, wenn Du nicht mehr in seinem Sichtfeld bist.

Löse das Kommando auf, indem Du beispielsweise „Hier“ oder „Komm“ rufst.

Aus

Ein mitunter lebensrettendes Kommando. Der Rottweiler soll beim „Aus“ von etwas ablassen, dass er gerade in der Schnauze hat. Dies kann eine Zeitung oder ein Sofakissen sein, etwas, das Dein Hund auf einem Spaziergang aufgelesen hat (Giftköder!) oder das Bein des Postboten. Wie aber bringst Du ihm bei, freiwillig etwas herauszurücken? Indem Du ihn überzeugst, dass es sich lohnt!

Spiele mit dem Rottweiler ein Zerrspiel. Beispielsweise mit einem Baumwolltau. Beanspruche nun das Spielzeug für Dich und sage laut „Aus“. Die ersten Male wird Dein Hund vermutlich nicht einfach so sein Maul öffnen. Darum solltest Du es ihm vorsichtig öffnen und den Gegenstand aus dem Maul holen. Ist das Seil befreit, lobe ausgiebig und reiche sofort eine schmackhafte Belohnung. Anschließend wird direkt weitergerangelt. Dein Rotti wird lernen, dass es für ihn keinen Nachteil bringt, wenn er Dir etwas überlässt. Immerhin bekommt er dafür einen Happen und Du spielst mit ihm weiter. Dies stärkt das Vertrauen in Dich und der Rottweiler wird bereit sein, von Dingen abzulassen, wenn ein lautes „Aus“ ertönt.

Nein

Bei diesem Befehl soll Dein Hund lernen, dass er gerade etwas Unerwünschtes macht. Dies kann ein Bächlein im Haus sein, das Umgraben des Blumenbeetes oder das Nickerchen in Deinem Bett. Allerdings ist dieses Kommando ein wenig schwierig zu vermitteln, weil ein Fehlverhalten erst gezeigt werden muss, auf welches Du dann reagieren kannst.

Erwischst Du den Rottweiler also bei einer Missetat, sage in scharfem Ton „Nein“ und unterstreiche Deinen Unmut durch eine entsprechende Körperhaltung. Du kannst den Vierbeiner anschließend auf seinen Platz schicken. Schnell wird der Hund merken, dass sein Verhalten gerade nicht von Dir erwünscht ist und auch nicht geduldet wird. Sehr wichtig ist dabei natürlich Konsequenz. Unerwünschte Verhaltensweisen müssen immer und überall getadelt werden. Reagierst Du mal auf das Buddeln im Blumenbeet und das andere Mal nicht, wird Dein Rottweiler dies schnell durchschauen und einfach machen, was er möchte.

Komm / Hier

Ein denkbar einfaches Kommando, zumindest, wenn es gerade keine interessante Ablenkung gibt. Hier geht es darum, beim Hund zu verinnerlichen, dass „Komm“ immer mit etwas Positivem verbunden ist.

Du füllst morgens seinen Napf? „Komm!“
Du nimmst die Leine für einen Spaziergang? „Komm!“
Du möchtest Spielen? „Komm!“
Es geht in den Garten? „Komm!“

Schwieriger wird es natürlich draußen, wo es viel Interessantes zu sehen und entdecken gilt. Am besten also, Du übst zunächst auf einem umzäunten Grundstück oder nimmst den Rotti an eine Schleppleine. Warte, bis er sich ein wenig von Dir entfernt hat und rufe ihn anschließend beim Namen (Aufmerksamkeit erlangen). Schaut er zu Dir, gib das Kommando „Komm!“. Dabei kannst Du Dich auch umdrehen und in eine andere Richtung weggehen. So weiß Dein Hund, dass es Zeit ist, Dir zu folgen. Kommt er angelaufen, sofort belohnen, spielen oder was Deinem Vierbeiner sonst so Freude macht. Ziel der Übung ist natürlich, dass Dein Rottweiler später zu jeder Zeit, bei jedweder Ablenkung und auch während seines Freilaufs immer abrufbar ist.

Übrigens: Sollte Dein abgeleinter Rotti einmal nicht auf Zuruf angelaufen kommen, mache nicht den Fehler und schimpfe mit ihm, wenn er es schließlich doch macht. Er wird denken „Herrchen/Frauchen ist böse, weil ich wieder da bin“. Beim nächsten Mal überlegt er dann vielleicht zweimal, ob er wirklich kommen soll. Besser wäre, ihn am Ende doch noch sanft zu loben, wenn er wieder an Deiner Seite ist.


Leinenaggression – Ein ernstzunehmendes Problem

Ein Rottweiler-Rüde bringt es auf bis zu 69 cm und bis zu 60 kg Körpergewicht. Wenn sich diese Masse ins Zeug legt und an der Leine den Rüpel gibt, dann können viele Halter den Hund einfach nicht mehr kontrollieren. Als Folge kann es zu einer ernsthaften Konfrontation zwischen zwei Vierbeinern kommen, die im schlimmsten Fall in einer Beißattacke enden.

Auch für den Halter besteht Gefahr. Der Rottweiler könnte Dich ins Stolpern oder gar zu Fall bringen. Einige Hunde bellen sich so in Rage, dass die Aggression sich manchmal auch gegen den Besitzer wendet.

Sicherheit geht vor!

Wenn Du nicht 100% ausschließen kannst, dass Dein Hund beißt oder schnappt, solltest Du mit dem Maulkorbtraining beginnen. In einigen Bundesländern besteht sowieso für Rottweiler eine Maulkorbpflicht. Dazu zählen:

  • NRW
  • Bayern
  • Hessen
  • Brandenburg
  • Hamburg.

Ein positiver Nebeneffekt des Maulkorbes: Du bist meist gelassener, weil Beißvorfälle ausgeschlossen werden können, was sich wiederum positiv auf Deinen Hund auswirkt. Bist Du entspannt, ist es der Hund meist auch.

Was steckt hinter der Leinenaggression?

Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum der Rottweiler solch ein Verhalten an der Leine zeigt. Meistens sind die Gründe auf eine falsche Erziehung zurückzuführen, aber nicht immer.

Hat Dein Rottweiler beispielsweise schlechte Erfahrungen mit anderen Artgenossen gemacht, kann ihn dies nachhaltig prägen und mit Abwehr reagieren lassen. Frei nach dem Motto: Komm mir bloß nicht zu nahe! Vielleicht wurde er als Welpe gemobbt oder wurde einmal von einem anderen Hund gebissen.

Manchmal sind Hunde aber auch sehr schlecht sozialisiert und hatten einfach zu wenig Kontakt zu Artgenossen. Gut möglich, dass der Rotti so nie gelernt hat, wie er mit anderen Hunden zu kommunizieren hat und welchen Hundeknigge es gibt. Dies kann zu Missverständnissen führen.

Ein Rottweiler ist zudem ein Wächter und Beschützer. Darum kann es sein, dass er die Person am anderen Ende verteidigen oder beschützen möchte. Auch wenn dies eigentlich gar nicht nötig ist. Ein gut erzogener Rotti, der seinen Platz in der Rangordnung kennt, sollte sich immer an seinem Besitzer orientieren und nicht umgekehrt.

Was kann ich tun?

An diesem Problem solltest Du besser nicht alleine arbeiten. Hole Dir Hilfe bei einem Hundetrainer, damit Du wieder viel Freude mit Deinem Rotti hast und Ihr die Spaziergänge in vollen Zügen genießen könnt.
Der Trainer wird zunächst Ursachenforschung betreiben und Euch womöglich auf einer Gassirunde begleiten, um sich das Problem vor Ort anzusehen. Anschließend wird häufig auf einem Trainingsgelände unter kontrollierten Begebenheiten geübt, ehe es wieder in Euer gewohnte Umfeld geht.

Vorsichtsmaßnahmen, wenn Dein Rottweiler Leinenaggression zeigt:

  1. Maulkorb tragen. Der Hundeführer sollte dem Rottweiler körperlich gewachsen sein, um ihn im Ernstfall halten zu können.
  2. Geht vorübergehend in Gegenden spazieren, wo wenig andere Hundehalter mit ihren Vierbeinern unterwegs sind.
  3. Triffst Du doch auf einen fremden Hund, wechsel die Straßenseite oder geht einen anderen Weg entlang.
  4. Auch wenn es ulkig klingt: Versteck Dich mit Deinem Rotti. Hinter Autos, Hecken, Bäumen, Mauer oder Zaun. Damit Dein Hund den Artgenossen nicht sehen kann.
  5. Intensiviere Euer Training und lege wert auf eine gute Erziehung. Du kannst mit Deinem Rotti für die Begleithundeprüfung arbeiten oder Ihr macht gemeinsam eine Hundesportart wie Obedience. Viel Zeit zusammen zu verbringen wird auch die Bindung zwischen Euch stärken und Dein Hund wird lernen, Dir zu vertrauen.
  6. Vergiss das Training zur Leinenführigkeit nicht.
  7. Sorge für mehr Sozialkontakte für Deinen Hund. Du kannst das Vorgehen hierzu mit einem Trainer besprechen.
  8. Lasse Deinen Rotti beim Tierarzt durchchecken, ob gesundheitlich alles in Ordnung ist. Manchmal sorgt ein unentdecktes Leiden für Beschwerden beim Hund und Schmerzen können das Aggressionspotenzial beim Hund noch steigern.
  9. Lenke Deinen Hund ab. Zum Beispiel mit den leckersten Leckerchen überhaupt. Leberwurst oder Hähnchenstückchen beispielsweise. Was auch immer Dein Rotti sehr begehrt. Kommt es zu einem Zusammentreffen mit einem Artgenossen, so halte dem Rottweiler einen Leckerbissen unter die Nase. Er darf sein Gegenüber ruhig entdeckt, sollte aber noch nicht auf ihn reagiert haben. Füttere so lange seine kleinen Lieblingshappen, bis der andere Hund an Euch vorbeigelaufen ist. Nimmt der Rotti die Happen nicht mehr an (weil er zu angespannt ist) oder tickt doch noch aus, solltest Du natürlich nichts mehr anbieten.
  10. Spielt der Rotti den Rambo, dann nichts wie weg. Umdrehen, weggehen, Hund und Situation nicht beachten. Wenn Du es denn körperlich schaffst, mit dem wildgewordenen Rotti im Schlepptau. Oft sind die Hunde aber total überrascht, wenn Herrchen einfach kehrtmacht und laufen hinterher.
  11. Strahle Selbstbewusstsein aus und sorge für eine geklärte Rangfolge auch zu Hause. Dazu ist Konsequenz das A und O. Wer mal Hüh und mal Hott sagt, sendet seinem Hund die falschen Signale, was ihn nur verwirrt.

 

Welche Erziehungstipps für den Rottweiler hast Du? Welche Probleme hast Du bei der Hundeerziehung (gehabt)? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 23 Kommentare

  1. Maria

    Hallo,
    Wir haben einen knapp 9 Monate alten Rottweiler Rüden. Im Großen und Ganzem sind wir mit ihm zufrieden. Nur manchmal hat er „Phasen“ da kann ich (Frauchen) nicht mit ihm raus gehen. Er beißt in die Leine und will mich zum Spielen auffordern.. gebe ich ihm sein Kommando dass er ablassen soll, lässt er kurz ab und fängt direkt wieder an. Wird meine Tonlage schärfer, dann fängt er an mir in die Füße zu beissen und springt hoch um mir in meinen Arm zu beißen. Mittlerweile hat er solche Kraft, dass Trotz der Jacke und dickem Pulli alles dick und blau ist.. die Tipps von unserer Trainerin ihn aus der Situation rauszubringen, ihm Aufgaben zu geben sind komplett sinnlos. Ich habe das Gefühl ihn stachelt es nur noch mehr an und er beißt doller zu. Lässt er mal ab von mir rennt er wie nichts gutes um mich herum und rennt mit vollem Tempo auf mich zu und schnappt sich wieder meine Füße.. was meint ihr, woran könnte das liegen und was kann ich dagegen tun ?

    1. Rottweiler.de

      Hallo Maria!

      Autsch! Das klingt aber gar nicht gut. Macht er das nur draußen?
      Ich hätte Dich und Deinen Rüden auf jeden Fall an eine Hundeschule verwiesen. Aber mit der momentanen Trainerin scheint es ja nicht gut zu laufen. Hat sie Euch beide nur in der Hundeschule gesehen oder ist sie auch mal mit Dir „live“ auf einen Spaziergang mitgekommen, um sich die Sache vor Ort anzusehen? Hat sie mal versucht selbst den Hund zu führen? Macht er das nur bei Dir oder anderen auch? Wurde an der Beißhemmung gearbeitet als er noch jünger war? Hat er Artgenossen zum Spielen und Toben?
      Am besten wäre es sicherlich, einen anderen Trainer aufzusuchen. Du kannst auch die jetzige Hundetrainerin auf ein Maulkorbtraining ansprechen. Denn das Du grün und blau gebissen wird ist ein No-go! Dein Hund wird ja immer stärker und das kann noch böse enden. Ein Maulkorb nimmt da erstmal die Anspannung raus.
      Halte uns bitte auf dem Laufenden,
      Vanessa

      1. Nicole

        Hallo Maria,
        Ich verstehe Dein Problem 100%, habe mit meinem 6.5 Monate alten Rottweiler Rüden genau das gleiche Problem. Ausserdem war mein Kleiner als Welpe leider sehr krank, weshalb die Beisshemmung nicht trainiert werden konnte (er biss nie, nicht mal ansatzweise). Dafür beisst er nun, wo er wieder fit und munter ist, hemmungslos zu, und verbale oder sogar physische Korrektur bewirkt bei ihm nur, dass er sich immer weiter in den Rotbereich hochdreht.

        Bei uns im Rottweiler-Club hat man mir einen sehr guten Griff gezeigt: man stellt sich breit-beinig vor den Hund hin, zwingt ihn, sich hinzusetzen, beugt sich über ihn und packt ihn mit beiden Händen am Halsband (dabei auch deine Ellbogen spreizen, damit er nichts zum reinbeissen hat). Dann wartest du laaaaange in dieser Position. So lange, bis er sich vollständig beruhigt hat/zu Tode langweilt und im besten Fall hinlegt. Danach schüttelt er sich normalerweise (Stress abschütteln) und dann geht’s weiter mit Obedience (Sitz, Platz, Fuss, etc.) und schon läuft er wieder normal weiter bis zum nächsten Mal. Wenn er wieder anfängt, gleiches Spiel nochmals und nochmals und nochmals. Mit der Zeit wird es ihm zu blöd zu attakieren, weil er als kleveres Kerlchen ja schon weiss, dass Du ihn gleich wieder am Halsband packen und ihn zu Tode langweilen wirst….

        Ich hatte schon 4 Rottweiler Rüden und jeder war ein wenig anders, aber alle haben eines gemeinsam: sie testen wer der Chef ist und insbesondere im 6-12 (Rüppel)-Monat. Da darfst Du nicht einmal ein bisschen zurückweichen und musst klar machen, dass Du die besseren Nerven und den härteren Schädel hast (und somit zwar ein sehr ruhiger aber souveräner Chef bist).

        Ich hoffe, es hilft und bitte gib nicht auf (Rottweiler sind sture Kerle, aber wir Frauen können das auch :-))

        1. Rottweiler.de

          Hallo Nicole!

          Das ist mal ein guter Tipp! Vielen Dank!
          Aber wie schaffst Du es, dass er sich hinsetzt, wenn er so in Rage ist? Einer meiner Hunde würde nicht mal im Traum daran denken, sein Hinterteil zu senken, wenn er nicht will.
          Ich finde es klasse, den Hund so lange warten zu lassen, bis es ihm zu doof und langweilig wird. Ja, die Rottis sind schlau. Nach einigen Wiederholungen werden sie schon merken, dass sie so „bestraft“ werden. 🙂
          Ich hoffe, Dein Hinweis hilft einigen Besitzern weiter.
          Liebe Grüße,
          Vanessa

  2. Stephan

    Moin,
    Zu Thema Agressionen hab ich auch eine Frage. Unser Rotti Rüde 12 Monate alt zeigt seit ein paar Wochen Marotten die mir zu denken geben. Tagesform abhängig zeigt er ab und zu mal seine Zähne und sein Kamm auf dem Rücken stellt sich auf, dies lies sich mit einem AUS oder PLATZ korrigieren. Letztens sass ich mit ihm auf der Couch und streichelte ihn , als sich seine Körperspannung änderte und er wieder seine Zähne zeigte mit einem deutlich Knurren. Ich stand auf um ihn von der Couch zu holen, als zu schnappen wollte. Ich packte ihn am Halsband und riss ihn zu Boden und hab ihn dort fixiert bis er ruhig und entspannt war. Ich hatte vor ihm schon ein paar große Hunde, aber keinen Rotti. Ich kenne dies Verhalten nicht und mache mir Gedanken. Kann dies zum Rottirüpel Verhalten zählen? Bin am überlegen ihm eine paar private Trainerstunden zu spendieren, weil ich nicht immer Zuhause bin und meine Frau zwar das lautere Organ hat ihn aber nicht unbedingt zu Boden bekommt.
    LG Stephan

    1. Rottweiler.de

      Hallo Stephan!

      Ich denke es ist eine gute Idee, dieses Problem mit einem Trainer anzugehen. Der Hund steckt in der Pubertät und nun müssen die Besitzer den längeren Atem haben, konsequent sein und Regeln durchsetzen. Ob das Zu-Boden-Reißen jedoch eine gute Erziehungsmaßnahme ist, da bin ich mir nicht sicher. In meinem Augen kann dies das Problem noch unter Umständen verschärfen. Bevor sich die Situation verschärft, würde ich definitiv eine Hundeschule kontaktieren oder eben die besagten Privatstunden in Anspruch nehmen, um das schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. Ein Rottweiler ist nicht wie andere große Hunde und braucht eine besondere Führung und Erziehung. Fehler, die eine andere Rasse noch durchgehen lässt, können beim Rottweiler zu ernsthaften Folgen führen.

      Viel Erfolg beim Training. Halte uns gerne auf dem Laufenden. Dies interessiert andere Halter bestimmt auch.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

      1. Martin

        Hallo Vanessa.

        Ich hatte 13 Jahre meine Rottidame Bonny, die wirklich lieb war und mein Wort war für sie Gesetz, immer. Sie liebte auch Alles und Jeden, außer Katzen, doch die hat sie in Ruhe gelassen.
        Das sie so war, lag wohl auch an ihren Wesen, doch meine Erziehung war wohl auch nicht ganz unwichtig.
        Für mich ist für die Erziehung Liebe und Konsequenz das Wichtigste.
        Ich habe ihr viel Liebe und Zuneigung gegeben, ab und an habe ich sie auch massiert, was sie liebte. Doch wenn ich Ansagen gemacht habe, habe ich IMMER Alles bis zum Ende durchgezogen, ohne wenn und aber.

        Meist hat meine Stimme und Tonlage gereicht, doch habe ich mir zwei Verhaltensweisen von Hunden in deren Erziehung abgeschaut.
        Da für mich Zähne und Mensch, ein absolutes NoGo ist, habe ich ihr mit dem Eckzahn leicht ins Ohr gebissen, wenn sie versucht hat an mir zu „knabbern“. Das hat sie aber nur paar Mal gemacht, als sie noch klein war, dass es ein absolutes NoGo ist, hatte sie dann recht schnell gelernt und es danach nie wieder gemacht.

        Als sie dann in die Pubertät kam, hat sie dann doch mal meine Konsequenz auf die Probe gestellt und versuchte mir auf der Nase herumtanzen. In den Momenten in denen sie dann ihren Dickkopf durchsetzen wollte, nicht gehört hat, schauen wollte wer jetzt Chef von uns beiden ist, habe ich sie auch schon mal an die Kehle gepackt und habe sie auf den Rücken gedreht!
        Das habe ich 3 oder 4 Mal gemacht, dann war klar wer Chef ist, dann war das nicht mehr von Nöten und mein Wort reichte.

        Ich hätte sie jetzt nich am Halsband zu Boden gedrückt, doch der Griff am Hals und das auf den Rücken drehen (Deckeln) kann bei einigen Hunden hilfreich sein.
        Das bring aber nur was, wenn man ansonsten wirklich absolute Konsequenz walten lässt und man den Hund so gut behandelt, dass er einen absolut liebt.

  3. Severine

    Hallo, vielleicht kann mir hier jemand helfen. Ich habe selbst einen kleinen Hund, wir treffen in den Gassirunden gelegentlich auf einen Rottweiler. Dieser scheint ein wachsendes Interesse an meinem Hund zu haben, ich möchte allerdings nicht herausfinden, welcher Natur dieses ist. Mein Rüde ist großen Hunden gegenüber ängstlich, da er mal gebissen wurde. Der andere Rüde zieht extrem an der Leine, gibt aber keinen Laut von sich. Das Herrchen kann ihn in dieser Situation (noch) halten, ihn aber nicht wegbewegen. Dem Frauchen hat der Rottweiler schon einmal die Leine aus der Hand gerissen und stand dann mitten auf der Kreuzung vor uns. Ich habe laut „nein“ gesagt, was ihn wohl überrascht hat, sodass sie die Leine wieder aufnehmen konnte. Ich habe Angst, dass zukünftige Begegnungen nicht mehr so glimpflich ausgehen, hat jemand vielleicht eine Idee?

    1. Rottweiler.de

      Hallo Severine!

      Eigentlich müssten sich die Besitzers des Rottweilers da ein paar Gedanken machen und nicht Du. 😉
      Die Besitzerin kann den Hund in einer heiklen Situation ja auch offensichtlich nicht mehr halten. Hast Du die Besitzer mal gefragt, wie der Rotti mit anderen Hunden umgeht? Ist er verträglich und sozialisiert? Wie ist die Körpersprache des Hundes? Hat er einen Kamm auf dem Rücken, ist er angespannt, starrt er? Mein größerer Mischling (aber kein Rotti-Mix) möchte auch immer alles und jeden begrüßen, also auch Hunde jeglicher Größe und Alter. Er zieht dann auch an der Leine, ist bei Begegnungen aber absolut freundlich.
      Aber ich kann Deine Sorge absolut verstehen und ich würde da auch nichts riskieren.
      Vielleicht hilft eine Gespräch mit den Rotti-Besitzern? Vielleicht erwischst Du sie mal, wenn einer von Euch gerade keinen Hund dabei hat. Oder Du gibst Ihnen bei einer Begegnung beim Gassigehen Deine Telefonnummer (aus der Ferne zurufen vielleicht?) und ihr sprecht mal drüber.
      Auf jeden Fall bist nicht Du diejenige, die hier Verantwortung übernehmen muss. Die Rotti-Besitzer müssen an dem Problem arbeiten.
      Viele liebe Grüße,
      Vanessa

  4. Severine

    Hallo Vanessa,

    erst mal danke, für die schnelle Antwort. Natürlich müssten sich eigentlich die Besitzer Gedanken machen, tun sie aber nicht (ist ja noch nichts passiert). Und im Ernstfall ist es eben (wieder) mein Hund, der für die Unfähigkeit/ Verantwortungslosigkeit anderer bezahlt…
    Die Besitzerin kann den Hund nicht mal richtig halten, um seinen Kot aufzuheben. Will der Hund weiter, bleibt es halt liegen.
    Mit großen Hunden ist er verträglich, soweit ich das schon zufällig beobachten konnte. Kleine mag er angeblich nicht, da die zu viel kleffen, wobei meiner noch nie gebellt hat, wenn wir uns begegnen.
    Letztes mal hat er den Kopf gesänkt, Rute starr und hat meinen Hund angestarrt. War eine lange Straße ohne Kreuzung, die wir zu einem ehemaligen Friedhof laufen.
    Habe nur die Straßenseite gewechselt und sie dann erst erkannt, als wir näher kamen. Sie waren zu dritt und ihr Freund hatte den Hund an der Leine, der hat ihn mit auf die Straße gezogen. Sie haben dann zu zweit auf ihn eingeredet, als wir ca. 20 Meter weiter waren, hatten sich sich immer noch nicht von der Stelle bewegt.
    Ich habe die Besitzerin vor nicht allzu langer Zeit beim Einkaufen getroffen, sie sieht keinen Handlungsbedarf, da der Hund Zuhause total lieb ist, sie ihn ja halten können und er sogar, als er sich losgerissen hat, er auf mich gehört hat, als ich meinen auf dem Arm hatte und nein gesagt hab…
    Bleibt wohl nur Pfeffer-/Abwehrspray für den Ernstfall…

    1. Rottweiler.de

      Hallo Severine!

      Uff, da bleibt Dir ja fast nichts anderes übrig, als zu solch drastischen Mitteln zu greifen. Weil, was willst Du machen, wenn der sich tatsächlich mal losreißt und Euch angreift? Ist ja nicht nur gefährlich für Deinen Hund, sondern für Dich auch. Es gibt viele Hunde, die sind zu Hause die größten Schmusebacken, aber machen draußen einen auf Big-Boss. Da muss der Besitzer unbedingt an der Erziehung arbeiten, denn ein Rotti ist eben kein Dackel, den man auch dann noch ganz einfach handhaben kann, wenn er mal austickt. Und Du schreibst ja, dass selbst Kot-Aufheben schon eine Herausforderung ist. Wenn man sich solch eine Rasse zulegt, sollte einem bewusst sein, worauf man sich da einlässt. Und was für eine Verantwortung man gegenüber seinem Umfeld hat. Schade, dass die Besitzer das so auf die leichte Schulter nehmen.
      Ich hoffe, ihr habt so wenig Begegnungen mit dem Rotti wie möglich, und das die Halter ein Einsehen haben und an der Erziehung arbeiten.
      Schönes Wochenende und liebe Grüße,
      Vanessa

    2. Daliah

      Ich weiß, dein Kommendar ist lange her, ich möchte dennich antworten. Es lesen ja jetzt noch Leute diese Seite…..ich würde mich evtl Absprechen bzgl Zeiten in denen ihr diese Runde geht, wenn es unbedingt diese Strecke sein muss.
      Unser Rotti ist lieb zu allen, es gibt aber eine Frau, die panische Angst hat wenn sie uns sieht. Da sie jeden Tag um die gleiche Uhrzeit diesen Weg nimmt, gehe ich eben zehn Minuten früher. Wenn nichts hilft, dann muss man eben selber schauen, dass man solchen Begegnungen ausweicht und ändert seine Route und/oder die Uhrzeit….
      LG.

      1. Rottweiler.de

        Hallo Daliah!

        Das ist doch ein guter Ansatz!
        Sich aus dem Weg zu gehen und vorher abzusprechen löst auf jeden Fall einige Probleme und Spannungen und das Spazierengehen wird wieder entspannter.
        Gute Idee. 🙂

        Liebe Grüße,
        Vanessa

  5. karl

    hallo mein rottweilerrüde ist jetzt 7 monate und so extrem freundlich das er mit jeden fremden mitlaufen würde , wenn ich deshalb mal in den zwinger sperre macht er fast einen salto wenn wer zu den zwinger geht ich meine unbekannte , lass ich ihn im garten laufen sitz er hinter dem tor u wartet auf streicheleinheiten –passanten– nicht ich oder meine frau , alles probiert besteht die hoffnung das dies aufhört , -einmal- danke

    1. Rottweiler.de

      Hallo Karl!

      Ich hab jetzt spontan gedacht, wie toll es doch ist, dass er offenbar so freundlich und gut sozialisiert ist. Wenn Ihr ihn aber als Wachhund halten wollt, sollte er natürlich nicht jeden auf dem Grundstück schwanzwedelnd begrüßen oder gar mit jedem mitgehen. Er ist aber auch noch jung. Sein jetziges Verhalten kann und wird sich in der Pubertät verändern. Ist Euer Rotti ein Familienhund, würde ich sein freundliches Verhalten weiter fördern und positiv verstärken. Ihr seid trotz seines „Liebäugelns“ mit Passanten immer noch seine Bezugspersonen, die an erster Stelle stehen. 🙂 Aber alles Neue und Fremde ist eben interessant und muss begutachtet werden. Und dann freut er sich, wenn er Aufmerksamkeit und ein paar Streicheleinheiten bekommt. Wer kann es ihm verdenken.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  6. Janica

    Hallo und zwar habe ich mit meinem Rüden 7 Monate auch langsam ein paar Schwierigkeiten er wird durchweg dominanter zb. Was mir gerade mega Sorge bereitet ist das ich wenn ich ihn manchmal streichele das er anfängt in meinen Arm zu zwicken solche Marotten hat er zur Zeit ständig drauf…. die Sache ist ich habe auch 2 Kleinkinder zu Hause und zur Zeit ist es mir zu unsicher sie zusammen zu lassen da er sich zur Zeit arg dominant verhält ich bin mit ihm aber gut im Training er hört drinnen wie draußen eig ganz gut. Aber er hat auch angefangen in letzter Zeit zb hupende Autos an zu Knurren oder nachts zu knurren wenn jemand vor der Tür ist. Hat jemand ein Tipp was ich machen kann wenn ich ihn streicheln und er wieder andeutet mich zu beißen ?

    1. Rottweiler.de

      Hallo Janica!

      Ich kann Dir nur ans Herz legen, schnellstens in eine Hundeschule zu gehen, falls das nicht ohnehin schon zum Programm gehört.
      Ich habe selbst zwei Kleinkinder zu Hause und kann Deine Sorge absolut nachvollziehen. Wenn er Dich als Rudelführer schon zwickt etc., dann wäre mir das Ganze auch viel zu heikel. Ich lasse meine Hunde zum Beispiel nie mit meinen Mädels allein.
      Natürlich zahnen Hunde auch in der Zeit und testen gern ihre Grenzen und ihren Platz im Rudel. Dein Hund muss auch lernen, dass Zwicken weh tut und er so nicht mit Euch zu spielen hat. Heißt also die Beißhemmung muss trainiert werden. Wenn er also z.B. im Spiel kneift, dann sag ruhig laut Aua/Nein/Aus oder dergleichen und ignoriere den Hund für eine Weile. Du kannst ihn auch wegschicken.
      Das dominate Verhalten draußen muss aber unbedingt in die richtigen Bahnen gelenkt bzw. unterbunden werden. Wachtrieb ist bei der Rasse ja prinzipiell gewünscht, aber er muss da ebenfalls lernen, dass Ihr bestimmt, wer ins Haus darf und wer nicht. Dass er kurz anschlägt, wenn jemand vor der Tür steht ist ja in Ordnung. Wobei das je nach Wohnlage auch nicht unbedingt gewollt ist.
      Sucht Euch einen guten Hundetrainer. Das ist leider alles, was ich raten kann. Gerade bei der Rasse Rottweiler können anfängliche Fehler in der Erziehung später schwere Konsequenzen nach sich ziehen. Ein kleinerer Hund ist noch gut an der Leine zu halten, wenn er pöbelt, aber ein Rotti? Auch tut ein Biss weitaus mehr weh und kann sogar sehr gefährlich sein.
      Ich wünsche Euch alles gute und bleibt am Ball. Rottweiler sind so tolle Hunde, aber es ist viel Hundeerfahrung nötig bzw. die richtige Unterstützung in Form eines Trainers.
      Alles Liebe und viel Erfolg,
      Vanessa

      PS: Du kannst Deine Frage auch mal in diesem Forum stellen: http://www.rottweiler-forum.de/index.php?board-list/&s=3fcb5e871108ca13bb4bc39c2282c7e42d00fac1

  7. Katja

    Hallo wir haben eine jetzt 6 Monate junge Rottweiler Hündin. Im großen und ganzen sind wir zufrieden mit ihrem Verhalten. Klar kommt sie gerade in die pupertier Zeit, und da hat sie öfters nur noch knete im Kopf und versucht ihr Ding zu machen, aber sie übertreibt es nicht. Nun aber meine größte Sorge, bei uns und allen Menschen mit denen wir Kontakt haben gibt es keine kleinen Kinder. Als sie 12 Wochen war hatten wir eine junge Frau mit einem 3j Kind bei uns aufgenommen die durch die Flut ihre Wohnung verloren hatte. Das Kind hat immer gequickt und sofort auf Mutti s Arm wenn Hailey spielen wollte. Nach 2wochen sind die beiden wieder ausgezogen und es gab keinen Kontakt mehr zu Kinder. Seit knapp einem Monat reagiert unsere Hündin auf Kinder mit knurren und Fell aufstellen sie fixiert die Kinder bis sie aus ihrem Blick sind. Selbst wenn es sehr ruhige Kinder sind und die Eltern auch ruhig gelassen reagieren und wir ihr das Gefühl geben wollen dass Kinder lieb sind und in die hocke gehen das fremde Kind anfassen oder so, sie bleibt stur und knurrt weiter. Was kann ich tun? Wie kann man ihr helfen Kinder zu akzeptieren oder zu ignorieren?

    1. Rottweiler.de

      Liebe Katja!

      Mit diesem Problem bitte umgehend an einen Hundetrainer wenden. Dieser kann mit Euch gezielt an dem Problem arbeiten und auf dem Hundeplatz oder auch bei Euch zu Hause schauen, wo genau das Problem liegt und wie es behobem werden kann. Denn nur ein Trainer kann die Situation richtig einschätzen und Lösungsvorschläge anbieten.
      Wir selbst sind keine Züchter oder Trainer und solche Situationen sind einfach zu heikel, um da Tipps zu geben.
      Wenn Du nach Erfahrungen anderer Rotti-Halter suchst, die ähnliche Sorgen mit ihren Hunden haben, dann kann ich Dir ein gutes Rottweiler-Forum empfehlen:
      http://www.rottweiler-forum.de/index.php?board-list/&s=7a4c39cfcf98d794a05938afafea2037402461bf
      Es wäre schön, wenn Ihr von Eurem weiteren Weg berichten könntet und wie Ihr die Situation am Ende in den Griff bekommen habt.
      Viele liebe Grüße,
      Vanessa

  8. Nala

    Hallo Rottweiler Freunde!
    Wir haben eine 3 Monate junge Rottweiler Hündin.
    Sie lebt jetzt seit 4 Wochen bei uns.
    Sie ist lieb und süß und wenn man mit ihr trainieren will macht sie es alles klasse.
    Im Wald läuft sie ohne Leine und hört wirklich vorbildlich.
    In der Welpenschule zeigt sie sich von ihrer Schokoladenseite.:)

    Doch wir haben wahnsinnige Probleme mit ihrem beißen. Unser Welpentrainer meinte in die Box und mit der Zeit hört es auf.
    Das war vor 2 Wochen.. das Problem ist wenn wir mit ihr in den Garten zum pipi machen gehen dreht sie dort völlig durch sie beißt und springt einen an und knurrt währenddessen immer dabei, ich nehme sie dann auf den Arm und wenn wir zu Hause sind stecke ich sie direkt in die Box.
    Ist ihr verhalten normal?? Viele sagen das sei ganz normal und andere sagen das ist nicht normal. Egal was wir in diesem Moment tun alles spornt sie nur an und sie beißt immer fester. Und verbeißt sich. Sie ist dann wie ein anderer Hund, denn wir nicht kennen.
    Vielleicht hast du einen Tipp?!
    Vielen Dank fürs Antworten 😊

    1. Rottweiler.de

      Hallo liebe Nala!

      Ich würde das Verhalten nicht als normal einstufen. Besonders das „Festbeißen“ empfinde ich als sehr besorgniserregend bei einem Welpen.

      Wenn die Tipps des Traines bisher nicht geholfen haben evtl. eine andere Hundeschule aufsuchen. Vielleicht eine, die sich mit Schutz- und Wachhunden auskennt. Ansonsten den Züchter des Rotti-Mädels um Rat fragen und diesen um Tipps bitten. Die sind normalerweise auch Ansprechpartner für solche Sorgen.
      Versuche es gerne auch in einem Rottweiler Forum. Zum Beispiel hier:
      http://www.rottweiler-forum.de/index.php?board-list/&s=af0bd4a1919a81413b2fefbc28e80f6d7d53e300

      Dort sind fast nur Rotti-Besitzer unterwegs und können bestimmt ein paar gute Tipps geben, was Ihr jetzt unternehmen könnt, damit es nicht aus dem Rudel läuft.
      Ich wünsche Euch rasche Besserung und dass Ihr dieses Problem schnell in den Griff bekommt.
      Alles liebe und eine schöne Weihnachtszeit,
      Vanessa

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